Die Herausforderung
Der Digitale Produktpass ist mehr als ein Etikett.
Sie ist eine neue zentrale und verlässliche Informationsquelle für Produktdaten.
Ab 2026/27 müssen Materialien und Waren, die in der EU gehandelt werden, z.B. Stahl, Chemikalien, Batterien und verschiedene Bauartikel, einen Digitalen Produktpass (DPP) vorweisen. Dieser Pass muss einfach zugänglich, vertrauenswürdig und für viele Parteien verwendbar sein, darunter Kunden, Aufsichtsbehörden, Lieferanten sowie Reparatur- und Recyclingbetriebe.
Was die Sache schwierig macht:
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Ein QR-Code allein genügt nicht. Die Daten müssen standardisiert und über mehrere Unternehmen hinweg interoperabel nutzbar sein.
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Unterschiedliche Interessengruppen benötigen unterschiedliche Daten über ein und dasselbe Produkt.
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Die Produktdaten werden in vielen Systemen gespeichert und verarbeitet und ändern sich im Laufe der Zeit.
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Die Vorschriften im Hinblick auf das Ziel sind klar definiert, aber wichtige Details sind noch in der Entwicklung begriffen.
Das Risiko:
Behandelt man den DPP wie eine einmalige IT-Aufgabe, kann das zu unausgereiften Pilotprojekten und kostspieligen Nachkorrekturen führen.
Sind Ihre Waren und Güter von der kommenden Regelung betroffen?

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