In diesem Blog zeigen wir, warum monolithische Infrastrukturen das Wachstum bremsen, und stellen einen konkreten Ansatz vor, wie Privatbanken diese Einschränkung in einen Wettbewerbsvorteil verwandeln können.
Das Schweizer Private Banking steht an einem entscheidenden Punkt.
Kunden erwarten heute ein maximal personalisiertes digitales Erlebnis, sofortigen Zugang und einen nahtlosen weltweiten Service, während die Regulierungsbehörden – von der FINMA bis zur EU (KI-Gesetz) – die Compliance- und Governance-Standards verschärfen. Zugleich mischen Fintechs und globale Player das Private Banking mit agilen, datengesteuerten Angeboten auf.
Viele Schweizer Privatbanken sind indes nach wie vor von veralteten IT-Systemen abhängig: starr, kostspielig und langsam in der Entwicklung. Diese Systeme wurden als einheitliche, monolithische Architekturen aufgebaut, die Kundenverwaltung, Transaktionsabwicklung, Compliance und Berichtswesen in einer Struktur vereinen.
Was einst der Kontrolle diente, schränkt heute massiv ein. Fragmentierte Datensilos verunmöglichen eine 360°-Kundensicht und begrenzen das KI-Potenzial. Diese monolithischen Kernsysteme – einst Symbol für Zuverlässigkeit – verlangsamen heute Innovation und die Antwortzeit der Clients. Ebenso treiben sie die Wartungskosten in die Höhe, was zu einem negativen Kosten-Ertrags-Verhältnis führt.
Um zukunftsfähig zu sein, benötigen Banken keine riskante Modernisierung ihrer Systeme. Stattdessen bietet die sogenannte Strategic Core Reduction (SCR) eine pragmatische Lösung: Sie verringert schrittweise die Abhängigkeit von alten Kernsystemen, macht Daten verfügbar und ermöglicht eine modulare, KI-gesteuerte Transformation.
SCR ist eine massvolle Modernisierungsstrategie. Ihr Schwerpunkt liegt darauf, die Abhängigkeit von Altsystemen zu minimieren und gleichzeitig das Potenzial von Daten und offenen Architekturen zu maximieren.
SCR ermöglicht es Banken:
SCR entfaltet ihre Wirkung über Transformationspfade, die miteinander verbunden sind und sich gegenseitig verstärken. Die Grundlage bildet das Outside-in-Transformationsmodell, in dessen Mittelpunkt die Erfüllung der Kundenbedürfnisse steht.
Das Outside-in-Modell gewährleistet einen steten, unterbruchsfreien Fortschritt. Es verwandelt das alte System vom zentralen Gehirn in eine stabile, transaktionsverarbeitende Maschine, die aus den folgenden Ebenen besteht:
Im Schweizer Private Banking darf der Wandel das Kundenvertrauen nicht beeinträchtigen. SCR integriert Sicherheit und Governance by Design. Damit gewährleistet es, dass die Modernisierung die Integrität der Bank stärkt, anstatt sie in Frage zu stellen.
Dies sind die wichtigsten Sicherheitsgrundsätze:
Sobald die Daten verfügbar gemacht und die Systeme modularisiert sind, entwickelt sich
die KI vom Pilotprojekt zur unternehmensweiten Funktion, die die folgenden Vorteile bietet:
Die alten Systeme gewährleisteten einst die Kontrolle. Heute bremsen sie das Wachstum. Schweizer Privatbanken, die weiterhin an Legacy-Systeme gebunden sind, riskieren, bei Innovation, Compliance und Kundenbindung ins Hintertreffen zu geraten.
SCR bietet einen realistischen, risikogesteuerten Weg zur Modernisierung: Es macht Daten verfügbar, ermöglicht die Integration von KI und schafft messbaren Mehrwert für Kunden. All dies, während Privatbanken für ihre Kunden weiterhin den bestmöglichen Service erbringen können.
SCR ist weit mehr als eine IT-Strategie: Es ist ein Konzept für KI-gestütztes, nachhaltiges Wachstum.
Möchten Sie KI in jeder Phase nutzen – von intelligenter Automatisierung und fortschrittlicher Analyse bis hin zu vorausschauenden Erkenntnissen über Kunden?
Wir unterstützen Sie gerne dabei, sich von veralteten Abläufen zu verabschieden und sich zu einem agilen, intelligenten und zukunftsfähigen Marktführer im Private Banking zu entwickeln.